YOURLS: Link-Shortener selber hosten

In diesem Blogeintrag werde ich mal kurz YOURLS vorstellen. Jeder kennt Link-Shortening-Services, wie bit.ly oder t.co oder dergleichen. Das Problem all dieser Services ist darüber, dass man kaum Kontrolle über die eigenen Links hat. Die Dienste hingegen können sämtliches Verhalten überwachen. Da mag jeder von halten, was er will, bei reinen Links finde ich es hingegen nicht so schlimm. Andere hingegen wollen lieber allein die Kontrolle über die eigenen Kurzlinks und genau für diesen Zweck gibt es YOURLS.

YOURLS realisiert läuft PHP, Javascript und via MySQL und kann auf dem eigenen Server installiert werden. Das ganze ist opensource.

Nachdem ihr euch YOURLS runtergeladen und entpackt hat, müsst ihr includes/config-sample.php zu includes/config.php umbenennen und mit einem Editor öffnen. Dort fügt man dann die gewünschten Konfigurationsdaten ein und lädt danach sämtliche entpackten Dateien auf euren Webserver hoch. Dabei ist wichtig, dass ihr YOURLS nicht mit anderen Installationen wie WordPress mischt, sondern für sich hochladet. Nach dem Hochladen navigiert ihr zu deineSeitemitderYOURL-Installation.de/admin/.

Der Admin-Bereich der YOURLS-Installation.

Über den Admin-Bereich verwaltet ihr alles, fügt neue Links hinzu und seht euch Statistiken an. Wenn ihr eure YOURLS-Installation öffentlich macht, hat jeder Zugriff darauf. Das würde ich keinesfalls machen. Denn jeder kann dann auch Dinge löschen und die Seite administrieren. Um dennoch eine anderen Nutzer einen öffentlichen Link-Shortening, kann sich dieses PlugIns bedienen.

Insgesamt ist YOURLS eine tolle Sache, die auch wirklich gut funktioniert. Schade ist es, dass keine Weiterentwicklung zusehen ist. Generell wirkt alles sehr veraltet, ist aber weiter nicht schlimm, denn funktionieren tut es perfekt.

5 Kommentare
  1. Keine Ahnung, was du damit meinst, dass man mit bit.ly keine Kontrolle über seine Links hat.
    Zumindest als angemeldeter Nutzer hat man durchaus genügend Kontrolle über die eigenen Links… Und Statistiken bekommt man ebenfalls – sogar mehr, als in deinem Screenshot.
    Und t.co kann man denk ich nicht ganz vergleichen. Das ist letztlich ja nur ein Twitter-Dienst, über den sämtliche Links, die auf Twitter versendet werden, geschickt werden.

    Natürlich ist es schöner, wenn man die absolute Kontrolle über seine Links hat, ohne dass noch jemand anderes ein Auge darauf wirft. Da es aber mMn kein Eingriff in meine Privatsphäre darstellt, wenn sich jemand ansieht, welche Links ich verkürzt habe, hab ich auch kein Problem mit bit.ly und Co und sehe auch keinen Bedarf mir selber einen Link-Verkürzer einzurichten…

    Antworten
    Chris
    25. Juli 2012, 15:27
    • Ich meinte mit “Kontrolle über die Links”, dass man nicht immer weiß, was mit den Daten und den Links so passiert. Bit.ly ist natürlich ein eher schlechtes Beispiel, weil das eins der besten Dienste ist. Im Screenshot werden doch gar keine Statistiken gezeigt. Ich bin ja nicht so der Datenschutzfreak, aber für Leute, denen derartige Dinge sehr wichtig sind, ist so ein Dienst nicht immer geeignet. Dafür ist auch der Blogeintrag gedacht.

      Antworten
      Daniel
      25. Juli 2012, 17:33
  2. LH

    Antworten
    28. Dezember 2015, 20:54

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